Die Mental Health Awareness Week ist Anlass zahlreicher Konversationen und Kampagnen rund um unser menatles Wohlergehen. Ein heißes Thema dabei ist der Umgang mit Arbeitsstress. Im Beruf ist man immer mal wieder unter Druck und genau dieser Punkt liegt leider nicht immer in unserer Kontrolle.

Eine Schüsselfähigkeit ist daher, zu erkennen, wann Ihr Körper überhaupt gestresst ist. Bis wir bereits mit ernsten physischen oder geistigen Stresssymptomen zu kämpfen haben, ist uns nämlich häufig gar nicht klar, dass wir ständig unter Strom stehen. Sie sollten außerdem mit jemandem darüber sprechen, wie Sie sich fühlen – egal, ob es sich dabei um einen Kollegen, Ihren Manager oder Ihren Arzt handelt.

Nur allzu oft werden wir daran erinnert, dass es für dieses Problem keine Standardlösung gibt, die bei jedem funktioniert. Was wir allerdings wissen, ist, dass es hilft, den Dialog anzustoßen und unsere Erfahrungen mit anderen zu teilen. Je mehr wir über unser psychisches Wohlergehen sprechen, desto mehr kämpfen wir gegen das unausgesprochene Verbot an, mit unserer geistigen Gesundheit allein umgehen zu müssen.

Erfahrungsbericht von Suzanne Homes von Shawbrook und zwei Montash-Mitarbeitern: Wie man am besten mit Stress umgehen sollte:

SUZANNE HOLTHAM, SQL-ENTWICKLERIN BEI SHAWBROOK

Wir alle haben ab und zu Freizeit nötig – selbst, wenn uns eigentlich gar nicht danach ist. Natürlich kann es verlockend sein, erst einmal abzuwarten, bis Sie das Go-Live-Datum Ihres Projektes herausgefunden haben. Tappen Sie allerdings nicht in diese Falle. Projekt-Deadlines können mehrfach verschoben werden und dann ist seit Ihrer letzten Arbeitspause eine Menge Zeit vergangen und Sie sind vollkommen überarbeitet. Planen Sie daher einen festen Urlaub ein. Selbst, wenn Sie nichts Genaues vorhaben und nicht wegfahren werden, sollten Sie diese Zeit fest im Kalender eintragen.

Zu wenig Schlaf kann schnell zum Burnout führen. Versuchen Sie daher, sich an eine feste Routine zu halten, mit der Sie täglich 7-8 Stunden Schlaf bekommen. Ich nutze dazu beispielsweise mein Smartphone, das nachts zu einer bestimmten Zeit automatisch den Blaulicht-Filter einschaltet – und das scheint wirklich zu helfen.

Denjenigen, die noch mehr zu diesem Thema lesen wollen, empfehle ich Selbsthilfe-Autor Brian Tracy. Seine Bücher zum Thema Ziele setzen und Errungenschaften haben mir in schwierigen Zeiten schon oft die nötige Motivation gegeben, mir selbst zu helfen.

NANDIP AULAK, HEAD OF MARKETING, MONTASH

Eine Sache, die ich tue, ist meine Aufgaben gut zu planen und zu organisieren: Ich achte außerdem darauf, täglich Prioritäten zu setzen. Das mag zunächst ziemlich simpel klingen, hilft mir allerdings nicht nur effektiv zu sein und meine Ziele zu erreichen, sondern auch den Arbeitsstress zu senken. Stakeholder Management ist dabei unheimlich wichtig. Auch mal „nein” zu einer unrealistischen Deadline zu sagen, ist nicht nur ein gutes Management für Ihr Unternehmen, sondern auch für Sie selbst. Ich nehme mir außerdem immer ausreichend Zeit für eine Mittagspause. Auf diese Weise kann ich eine Pause von meinem Bildschirm einlegen und frische Luft schnappen gehen.

KATRINA MACATANGAY, FINANCE MANAGER BEI MONTASH

Nehmen auch Sie an der Konversation rund um die geistige Gesundheit teil und teilen Sie Ihre besten Tipps, wie Sie mit Ihrem Arbeitsstress umgehen. Etwas, das ich gelernt habe, um mit meinem Stress umzugehen, ist um Hilfe zu bitten. Viele glauben, dass Kollegen und Freunde um Hilfe zu bitten, bedeutet, dass Sie die Arbeit einfach nicht erledigen können. Für mich ist das nicht der Fall. Um Hilfe zu bitten, ist eine Möglichkeit, etwas dazuzulernen, Unterstützung zu bekommen und die Arbeit effizient zu erledigen. Das ist weder ein Eingeständnis von Schwäche noch von Inkompetenz.

Nehmen Sie sich eine Auszeit! Gönnen Sie sich eine Belohnung! Ich achte sehr darauf, das nicht zu vergessen. Egal ob es nach einer harten Arbeitswoche um ein Mittag-/Abendessen mit den Kollegen geht oder darum, sich am Wochenende mit Familie und Freunden eine Auszeit zu gönnen.

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